nach George Orwell // in einer eigenen Fassung von Marvin Heppenheimer

"Die Tiere draußen blickten von Schwein zu Mensch und von Mensch zu Schwein, und dann wieder von Schwein zu Mensch; doch es war bereits unmöglich zu sagen, wer was war."
Die große Frage danach, ob es einen Unterschied zwischen Mensch und Tier gibt, ist weiterhin eine große Debatte. Orwell nutzte diese schon 1945, um ein "Märchen" über die damalige Situation in der Sowjetunion zu schreiben. Dieser historische und politische Kontext, fehlt in dieser Inszenierung jedoch völlig. Vielmehr orientiert sie sich an der obigen Grundfrage, dem Mensch-Tier-Konflikt:

Inspiriert von der Farmwelt, die Orwell in seinem Werk gestaltet, erschaffen auch wir eine kleine Farm (...mit großen Tieren). Entlang der zentralen Ereignisse der Originalhandlung bewegen sich die Tiere immer stärker einer möglichen Antwort auf die Frage zu, wer sie denn selbst sind und ob der Mensch wirklich der große Feind ist, wie die Schweine es immer proklamieren...

Es entsteht eine Herrschaft, angeführt von Napolen, einem Eber, unter der die einen Tiere ganz glücklich zu sein scheinen, während die anderen nach und nach immer misstrauischer werden. Ist der "Animalismus" ein wahres System, oder einfach nur eine Rechtfertigung für uneingeschränkte Machtausübung?

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02. September 2018, 18:00 Uhr