Darmstädter Echo, von sb Puppen-Prinzessin auf Kolibri-Bühne
Auf einen Trotzkopf passt keine Krone. Wenn Isabella den Zackenkranz auf ihren Rotschopf setzt, kriegt sie Kopfschmerzen: Gewiss ist dies das psychosomatische Symptom einer bedrohten Kindheit. Anders als ihre Schwester, die Zierpüppchen-Petze, mag Isabella nicht elegant stillsitzen, sondern wild spielen. Anne Weindorf zeigt mit den Figuren ihres Tischtheaters ein emanzipatorisches Märchen nach einem Bilderbuch von Cornelia Funke: „Prinzessin Isabella“, eine Produktion des Puppentheaters Kolibri, die gestern im Theater Mollerhaus Premiere hatte, spielt auf einer wandelbaren Pappkulissenbüh,ne zwischen Kinderzimmer, Küche und Stall. [mehr]
---------------------------------------------------- Darmstädter Echo, 01.10.2009 VON JOHANNES BRECKNER Ein Kumpel aus dem Himmel Premiere: „Du siehst Gespenster“ im Darmstädter Mollerhaus: Das Theaterlabor zeigt ein Jugendstück über das Sterben
DARMSTADT. Eigentlich, sagt Lena, geht der Engel kein Risiko ein, wenn er ihr über Leben und Tod Auskunft gibt. Wenn er den Tod prophezeit und Lena überlebt, wird sie ja kaum böse sein. Und im umgekehrten Fall ist sie sowieso weg. [mehr] -------------------------------------------------
Darmstädter Echo, 26.09.2009 VORANKÜNDIGUNG VON LEN Ein Punk als Engel Ausblick: Darmstädter Theaterlabor zeigt ab Mittwoch das Stück „Du siehst Gespenster“
DARMSTADT. Der Tod ist eines der letzten Tabus der heutigen Gesellschaft. Übers Sterben redet man nicht. Jörg Menke-Peitzmeyer sieht das anders. Der Theaterautor hat das Thema in einem Stück aufgegriffen. Die freie Gruppe Theaterlabor zeigt „Du siehst Gespenster“ nun ab Mittwoch (30.) im Darmstädter Theater Mollerhaus. [mehr] -----------------------------------------------
Darmstädter Echo, 27.04.09 Gemelli de Filippis, ...alias Salomé Job verloren, Kopf gerettet „Alias Salome“ von Giuseppe und Michele de Filippis Von der Bibel ins Büro: Die Zwillinge im Darmstädter Theater Mollerhaus VON STEFAN BENZ
DIE NEUE AUSZUBILDENDE bringt den Personalplan von Geschäftsführer Herodes (Giuseppe De Filippis, Zweiter von links) gehörig durcheinander. Johannes (Michele De Filippis) wird das Opfer einer Büro-Intrige seiner Kollegin Herodias (I-Fen Lin, rechts), die Salome (Ai Inomoto) für ihre Pläne instrumentalisiert.
Da sage noch einer, Büroarbeit sei schlecht für die Haltung. Nicht wenn man so zu Werke geht wie Geschäftsführer Herodes: Der liebt seinen Schreibtisch offenbar derart, dass er ihn umarmt, ja schier umfließt mit seinem Körper.[mehr]
Weitere Pressemeldungen: Kulturkurier Darmstadt (Premierennachbetrachtung): "Barfuß im Anzug" [mehr]
Main-Echo: "Auf liebenswerte Weise altmodisch" [mehr] -------------------------------------------------------------------------------
Darmstädter Echo, 20.04. Theater Curioso, Enigma „Enigma“ von Eric-Emanuel Schmitt VON SIMON COLIN Das Theater Curioso spielt unter der Regie von Ulrich Sommer das Zweipersonenstück im Theater Mollerhaus
VON SEINER VERGANGENHEIT wird der Autor Abel Znorko (Armin Hauser, links) im Gespräch mit dem Journalisten Erik Larsen (Michael Ihringer) eingeholt. Probenfoto zu Eric-Emanuel Schmitts Zweipersonenstück. (Foto: Theater Curioso)
Seit zehn Jahren lebt der Bestsellerautor Abel Znorko (Armin Hauser) zurückgezogen auf einer kleinen Insel irgendwo am Polarkreis. Richtig gemütlich hat er es sich eingerichtet, befeuert seinen Kamin mit eigenhändig geschlagenen Holzscheiten und signiert bei romantischem Feuer und dem Knistern der Hölzer unzählige Exemplare seines neuen Buchs „Die uneingestandene Liebe“ – ein Briefwechsel eines Liebespaars.[mehr] ------------------------------------------------------------------------------
Frankfurter Rundschau, 16.04.09 Theater Curioso, Enigma Verbaler Zweikampf am Polarkreis VON JUDITH VOSS
Draußen knallt ein Gewehr. Der Besucher flüchtet ins Haus und bittet dort um Hilfe - nur um festzustellen, dass der Gastgeber selbst auf ihn geschossen hat. Der Schütze nimmt es mit Humor: "Ich schieße nur auf Leute, die sich meinem Haus nähern. Sobald sie drin sind, sind sie meine Gäste". Regisseur Ulrich Sommer ist unzufrieden. "Mir dauert es zu lange, bis Ihr Euch wahrnehmt", sagt er, "kommt bitte nochmal rein". Armin Hauser und Michael Ihringer verlassen die Bühne, kurz darauf knallt draußen wieder das Gewehr. Nach drei weiteren Wiederholungen sitzt die Szene. [mehr] ------------------------------------------------------------------------------- Frankfurter Rundschau, 01.04.09 Theaterlabor Darmstadt, Der Gott des Gemetzels Ringkampf im Wohnzimmer VON FRANK SCHUSTER
Was ist bloß mit unseren Kindern los? Nach dem Amoklauf von Winnenden war diese Frage wieder zu hören. Was der elfjährige Schüler Ferdinand gemacht hat, lässt sich zwar nicht mit jener Bluttat vergleichen. Gleichwohl ist es für die betroffenen Eltern ungeheuerlich: Er hat seinem Mitschüler Bruno mit einem Stock zwei Zähne ausgeschlagen.[mehr] -----------------------------------------------------------------
Darmstädter Echo, 28.03.09 Theaterlabor Darmstadt, Der Gott des Gemetzels Tut nicht so erwachsen Schauspiel: Die Gruppe Theaterlabor spielt Yasmina Rezas „Gott des Gemetzels“ auf der Darmstädter Mollerhaus-Bühne VON STEFAN BENZ
Ferdinand hat Bruno mit dem Stock zwei Zähne gekappt. Kommt vor bei Rotzlümmeln von elf Jahren. Nichts, was sich nicht mit einem guten Zahnarzt, einer Gardinenpredigt und fünf Tagen Fernsehverbot regeln lassen würde. Aber die Eheleute Mouilĺe und Reille wollen vorbildlich sein und den Streit pädagogisch wertvoll schlichten. Was mit dem Vorsatz bürgerlicher Anständigkeit beginnt, eskaliert in einer Wohnzimmerschlacht. Die französische Dramatikerin Yasmina Reza („Kunst“, „Drei Mal Leben“) hat ein feines Gespür dafür, wie man stichelnd eine Beziehung zersetzen kann. Auch „Der Gott des Gemetzels“ ist so ein böser Boulevard.
Dass die Darmstädter freie Gruppe Theaterlabor, die vor allem für Jugendliche spielt, nun dieses Konversationsstück aufgreift, ist überraschend und gewiss auch gewagt. An Jugendliche ab 14 und Erwachsene richtet sich Max Augenfelds Inszenierung, in der es gar nicht um Jugendliche geht – sehr wohl aber um Eltern, die so erwachsen tun und sich doch benehmen, als wären sie im Sandkasten. [mehr] ----------------------------------------------------------
19.03.2009 „die stromer“ bei zwei Festivals
Das Darmstädter Kindertheater „Die Stromer“ freut sich über die kommenden Auftritte bei zwei Festivals. Die neue Produktion „Irgendwas fehlt immer“, eine skurrile Kissenschlacht für Zuschauer ab drei, wird bei der Hessischen Kinder- und Jugendtheaterwoche 2009 in Marburg gezeigt; außerdem wurde das Stück zu „Kaleidoskop 2009“ eingeladen, dem Kinder- und Jugendtheatertreffen der hessischen Region, das vom Landesverband der professionellen freien Theater im Herbst an vielen Orten des Landes organisiert wird. [mehr]
------------------------------------------------- Darmstädter Echo - 23.02.09, mzh Theater Rainer Bauer, Mollerkoller Spezial Humor hoch drei Mollerkoller: Poetry-Slam, Kabarett und Nonsens-Lieder bringen freche Töne in den Fastnachtssamstag DARMSTADT. Einen VON: JÖRG MONZHEIMER Poetry-Slam-Künstler, einen Musik-Kabarettisten und einen Ukulele spielenden Anarcho-Dänen an einem Abend auf die Bühne zu bringen – dazu gehört Mut. Und ein Publikum, das sich auf Experimente bereitwillig einlässt.
Bei Rainer Bauers „Mollerkoller spezial“ am Fastnachtssamstag im fast ausverkauften Theater Mollerhaus glückte die Synthese auch ohne einigendes Band, weil jeder der Akteure für sich allein schon bemerkenswerte Qualität bot. Der junge Tilman Döring, eines der aufstrebenden Talente in der deutschen Poetry-Slam-Szene, überzeugte mit seinen frechen, rasch hingeworfenen Reimen, denen es an überraschenden Wendungen und mancher kalauerartigen Pointe nicht fehlte... [mehr] --------------------------------------------------------------------
Darmstädter Echo, 04.02.09, Charlotte Martin Kindertheater: die stromer Durch die Augen in die Seele Kindertheater: Stolze Bilanz der Darmstädter „Stromer“: 15 Jahre, 1500 Aufführungen und bald 160.000 Zuschauer
DARMSTADT. 1500 – eine große Zahl. So viele Aufführungen kann das Kindertheater „Die Stromer“ nach 15 Jahren bilanzieren. Birgit Nonn und Thomas Best verstehen die Sprache der Kinder, sie besitzen die Fähigkeit, die Welt spielerisch von unten zu erklären: Gerade haben die beiden die Aufführung ihres Stücks beendet, schon sind sie von kleinen Zuschauern umringt. Der Fotograf eilt ins Mollerhaus und bittet um ein Gruppenlächeln. Birgit Nonn scherzt: „Los – wir sagen jetzt alle zusammen Käsespätzle!“ Und schon klappt es. [mehr]
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Darmstädter Echo - 13.02.09, mzh Besucherrekord im Mollerhaus Freie Szene: Kindertheater verzeichnet größten Zuspruch – Leichte Rückgänge bei Jugendlichen und Erwachsenen – Knapp 12.000 Zuschauer bei 177 Vorstellungen im Bau an der Büchner-Anlage
DARMSTADT. Das Theater Mollerhaus hat im vergangenen Jahr den größten Zuschauerzuspruch in seiner Geschichte verzeichnet: Zu den 177 Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene kamen laut Pressemitteilung 11.937 Zuschauer – 46 mehr als im schon sehr guten Jahr 2007. Der Theaterbau an der Georg-Büchner-Anlage dient der Freien Szene Darmstadt seit 1998 als Domizil.
Nach Einschätzung des Vereins Freie Szene Darmstadt, dem sich inzwischen knapp 30 Gruppierungen angeschlossen haben, hat das Mollerhaus seinen festen Platz in der Kulturlandschaft Darmstadts gefunden und sich als kultureller wie sozialer Treffpunkt etabliert.[mehr] --------------------------------------
Darmstädter Echo - 27.01.09, Job Nachbarn entdecken Nähe - Schultheatertage 2009 Schultheaterwoche: Staatstheater und Mollerhaus laden junge Schauspieler ein
DARMSTADT. Die Schultheatertage in Darmstadt bekommen ein neues Gesicht. Erstmals werden sie gemeinsam vom Staatstheater Darmstadt und dem Theater Mollerhaus veranstaltet. Zwischen 22. und 27. Juni sollen zehn Produktionen in den Kammerspielen des Staatstheaters zu sehen sein, vier im benachbarten Mollerhaus, der Bühne der freien Theaterszene Darmstadts. Das Staatstheater kümmert sich um die Eröffnungsparty, im Mollerhaus wird das Abschlussfest gefeiert. [mehr] ---------------------------------------------------------
Darmstädter Echo, 27.01.2009, job Schultheaterwoche: Staatstheater und Mollerhaus laden junge Schauspieler ein
DARMSTADT. Die Schultheatertage in Darmstadt bekommen ein neues Gesicht. Erstmals werden sie gemeinsam vom Staatstheater Darmstadt und dem Theater Mollerhaus veranstaltet. Zwischen 22. und 27. Juni sollen zehn Produktionen in den Kammerspielen des Staatstheaters zu sehen sein, vier im benachbarten Mollerhaus, der Bühne der freien Theaterszene Darmstadts. Das Staatstheater kümmert sich um die Eröffnungsparty, im Mollerhaus wird das Abschlussfest gefeiert. [mehr] ------------------------------------------------------
Darmstädter Echo, 22.01.09, juri die stromer Hildegard auf allen Kanälen Forum Kultur: Die Stromer persiflieren mit „Keine Blasmusik“ die Fernsehsucht
HEPPENHEIM. Minutenlanger Beifall am Samstagabend für „Die Stromer“ im ausverkauften alten E-Werk. Fast zwei Stunden lang gab es „Keine Blasmusik“, aber auch vom ständig angekündigten „Tatort“ bekam das Publikum außer dem Vorspann kaum etwas zu sehen. Dafür ließen die Komiker Birgit Nonn und Thomas Best – auf und hinter der Bühne geduldigst von Techniker und Studentenservicer Mathias Trumpfheller assistiert – ihre lieben Gäste in der Gut’ Stubb teilhaben an der großen Leidenschaft zweier „Jungverliebter in der zweiten Lebenshälfte“. [mehr] -----------------------------------------------------
Darmstädter Echo, 09.01.09, e Theater Lakritz Pinocchio für Klassen Mollerhaus: Theater Lakritz bringt Kindern die Kunst der Commedia dell’Arte näher
DARMSTADT. Drei Schauspieler der Commedia dell’Arte lassen am Mittwoch (14.) um 9 und 11 Uhr im Theater Mollerhaus (Sandstraße 10) die Geschichte von Pinocchio nach dem Buch von Carlo Collodi vor den Augen der jungen Zuschauer lebendig werden.
Mit einem Mal tummeln sich wehleidige Grillen, verschlagene Gauner, magische Marionetten und viele andere fantastische Figuren auf der Bühne. Das Theater Lakritz spiele den Klassiker der Kinderliteratur mit Tempo, Wortwitz und Slapstick, heißt es in der Ankündigung.
Die Aufführungen sind als Zusatzvorstellungen für Gruppen und Schulklassen gedacht. Das Stück ist für Kinder ab sechs Jahren geeignet. e, 9.1.2009 --------------------------------------------------------------
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