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Freie Theater Szene

THEATER MOLLER HAUS

Die Freie Szene wird erkannt

Darmstädter Echo, 26.März 2011 , max

Die Freie Szene wird erkannt

Ludwig-Metzger-Preis: 13. Verleihung in der Sparkasse – 10 000 Euro für die Hauptpreisträger

Den Namensgeber Ludwig Metzger in ihrer Mitte, nehmen Ulrich Sommer und Silvia Wagner vom Theater Mollerhaus den Preis für die Freie Szene Darmstadt entgegen. Foto: Claus Völker
Fröhliche Trompetenklänge, begleitet von wohltemperierter Klaviermusik, leiten den Donnerstagabend im voll besetzten Kundencenter der Sparkasse ein. Aus über 100 Bewerbungen um den Ludwig-Metzger-Preis wählte die Jury insgesamt 18 Vereine aus, deren Mitglieder nun bei der 13. Verleihung desselben gewürdigt und mit Geld ausgestattet werden. „So dass sich neben Symbolkraft auch materielle Hilfe entfalten kann“, wie der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Georg Sellner, betont.
„Wer sein ganzes Leben lang gearbeitet und damit der Gemeinschaft gedient hat, darf erwarten, dass ihn diese Gemeinschaft nicht im Stich lässt, wenn er sich selbst nicht mehr helfen kann.“ Dieser Satz stammt vom einstigen Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt, Ludwig Metzger, der sich laut Sellner, „wie kein anderer der Leitidee der fairen, gemeinwohlorientierten Gesellschaft“ widmete. [mehr] [167 KB]




Riss in der Szene

Drei Dutzend Gruppen und Einzelkünstler sind im Darmstädter Verein Freie Szene engagiert, der das Theater Mollerhaus als Forum nutzt. Der Zusammenschluss ist so groß und erfolgreich, dass der Verein gern synoym für die freie Kultur in der Stadt genommen wird. Er repräsentiert aber nur einen Teil der Szene. Einen Teil, der bei der Bewertung durch eine Jury Ende 2009 besonders gut abgeschnitten hatte. Gruppen der freien Szene wie Theaterlabor, Theater Transit und Die Stromer sollten dauerhaft mehr Geld kriegen. Das Votum erfolgte just zu einer Zeit, als dauerhaft 20 Prozent weniger Geld da war. Seither geht ein Riss durch die Szene.

Die Lobbyarbeit des Vereins war offenbar zu erfolgreich. Bei der Kikeriki-Puppenbühne oder beim Schauspielensemble Neue Bühne etwa hat man zwar auch viel Theater zu bieten, doch in Sachen kulturpolitischer Öffentlichkeitsarbeit ist man dort völlig verhalten. Auch beim TAP, das von der Jury schon abgeschrieben wurde, ist man defensiv. Wenn nun das Halbneun-Theater und das Kabbaratz-Duo die Wahlkampfzeit nutzen, um für die eigene Sache zu trommeln, dann tun sie das, was der Verein Freie Szene schon lange macht. Je knapper die Kassen, desto wichtiger wird auch in der Kultur die Kunst der Kommunikation: Wie bringe ich mich ins Gespräch? [mehr] [12 KB]




Kürzungen mit der Motorsäge

Darmstädter Echo | 29.01.2011 | beg

Kürzungen mit der Motorsäge

Diskussion: Darmstädter Politiker sprechen über die Lage der freien Szene in Darmstadt
DARMSTADT.

Nur zwei der insgesamt sieben Teilnehmer auf dem Podium im Darmstädter Theater Mollerhaus befanden sich während der Diskussion um die finanzielle Misere der freien Szene nicht auf Augenhöhe: just die Vertreter der freien Szene. An den Stühlen von Ann Dargies und Rainer Bauer, die dem Verein Freie Szene Darmstadt vorsitzen, wurde gesägt: finanziell von der Stadt bis zur existenziellen Bedrohung im vergangenen Jahr. Am Donnerstagabend wurden die Beine ihrer Stühle in einer kleinen szenischen Einlage mit einer Motorsäge gekürzt, um die Schieflage zu verbildlichen.
Die zahlreichen Diskussionsforen in der Stadt seien wohl den bevorstehenden Wahlen zuzurechnen, vermutete ECHO-Feuilletonchef Johannes Breckner, der die Diskussion moderierte - wie auch manches emotional aufgeladene Statement seitens der Politiker. Die Wortbeiträge der gebeutelten freien Theatermacher waren deutlich ihrem Frust und Ärger über eingestellte Jugendtheaterarbeit, abgesagte Vorstellungen und gestrichene Gelder geschuldet.[mehr] [75 KB]




"Laute Klagen - auf kurzen Stühlen"

Alle Rechte vorbehalten. Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, Frankfurt. Zur Verfügung gestellt vom Frankfurter Allgemeine Archiv". Erstveröffentlichung am 29. Januar 2011 (Seite 58), Autor: ziz.

Laute Klagen - auf kurzen Stühlen (Podiumsdiskussion "Ohne Moos nix los - Wie viel Kultur braucht eine Stadt?"

In Darmstadt kämpft die Freie Theaterszene ums Überleben, nicht erst, seit im letzten Jahr etwa 25 Prozent der Förderung gestrichen wurde. Das gab reichlich Diskussionsbedarf, dem nun bei einer Runde im Theater Moller Haus, das direkt neben dem Staatstheater liegt, Raum gegeben wurde. Wie die FAZ berichtet, ging es recht lebhaft zu …

Wenn jemand etwas von bildhafter Inszenierung versteht, dann ja wohl die Theaterleute. Dass das stimmt, bewiesen die Macher der Darmstädter Freien Szene am Donnerstagabend im Theater Moller-Haus. „Ohne Moos nix los“ war der Titel ihrer Podiumsdiskussion zum Thema Unterfinanzierung freier Bühnen und Theaterinitiativen mit Kommunalpolitikern. Um drastisch deutlich zu machen, was eine Finanzierungskürzung um 27 Prozent, die sie im vergangenen Jahr erleiden mussten, bedeutet, wurden ihren beiden Diskussionsteilnehmern Ann Dargies und Rainer Bauer zum Auftakt mit einer Kettensäge lautstark die Stuhlbeine am Podium gekürzt. So verfolgten sie die Diskussion durchaus kämpferisch mit dem Kinn knapp über der Tischplatte.

Jammern und Schulterklopfen als Disziplin reiche nicht, war ihre Botschaft. Das Jammern von den Theaterleuten werde von der Kommunalpolitik mit Schulterklopfen abgetan, doch die Unterfinanzierung bringe die Szene an den Rand des Ruins, hieß es unisono: Stellen seien gefährdet, Auftritte müssten abgesagt werden, die Grenze zur Selbstauflösung von Theatergruppen stehe bevor; mit einem Wort: es gehe um die Existenz. Oberbürgermeister Walter Hoffmann (SPD) und Kulturausschussvorsitzende Ruth Wagner (FDP) nickten zu den Klagen verständnisvoll und machten die Finanznot der Stadt verantwortlich. Hoffmann verwies auf die engen Vorgaben der Kommunalaufsicht. Das Regierungspräsidium habe Kürzen und Sparen verordnet und behalte sich die Nichtgenehmigung von Ausgaben vor, so der Oberbürgermeister: „Wir waren 2010 nicht Herr des Verfahrens und standen mit dem Rücken zur Wand?“, sagte er.[mehr] [43 KB]




Protest an der langen Leine

Darmstädter Echo | 14. Dezember 2010 | job
Protest an der langen Leine

Rund 1500 Unterschriften gegen die Kürzung seiner Zuschüsse hat der Verein Freie Szene gesammelt, in dem viele freie Theatergruppen organisiert sind. Das Foto zeigt Rainer Bauer vom Vorstand (rechts) mit Oberbürgermeister Walter Hoffmann. Foto: Günther Jockel

»Wir sind hundert Prozent wert«: Mit dieser Mitteilung protestierten Mitglieder des Vereins Freie Szene am Montagmittag auf dem Darmstädter Luisenplatz gegen die aktuelle Kürzung ihres Zuschusses. Nur 73 Prozent der ursprünglich zugesagten Summe haben sie von der Stadt erhalten, die letzte Rate kam so spät, dass eine vorausschauende Planung unmöglich war. Das betrifft auch jene freien Gruppen, die nicht im Verein organisiert sind - »wir machen uns auch für die Kollegen stark«, sagte Rainer Bauer vom Vorstand des Vereins, dessen Mitglieder vor allem die Bühne des Theaters Mollerhaus bespielen. Rund 1500 Unterschriften haben sie im Foyer ihres Theaters gesammelt und an einer langen Leine vor dem Rathaus aufgespannt, und viele Passanten schlossen sich der Forderung an. [mehr] [29 KB]




Theatermacher wollen gegen gekürzte Zuschüsse prot

Darmstädter Echo | 11. Dezember 2010 | sb
Theatermacher wollen gegen gekürzte Zuschüsse protestieren

Freie Szene: Darmstädter Theatermacher wollen gegen gekürzte Zuschüsse protestieren
DARMSTADT.

Der Darmstädter Verein Freie Szene will gegen die Kürzungen der kommunalen Zuschüsse protestieren. Im laufenden Jahr hatten die im Theater Mollerhaus aktiven Künstler und Gruppen, von den ursprünglich vorgesehenen 236 000 Euro zunächst gar nichts, dann im September nur 50 Prozent und schließlich statt der in Aussicht gestellten 30 nur 23 Prozent erhalten - 16 520 Euro weniger als zuletzt erhofft, 63 700 Euro weniger als ursprünglich angesetzt. [mehr] [11 KB]




Darmstadt will Hotels zur Kasse bitten

Darmstädter Echo | 21. Oktober 2010 | wog
Darmstadt will Hotels zur Kasse bitten
Finanzen: Abgabe auf Übernachtungen soll helfen, Kulturangebote zu finanzieren - Hoteliers befürchten Standortnachteil
DARMSTADT.

Neue Einnahmequelle? Hotels sollen künftig für Übernachtungen eine Abgabe an die Stadt leisten. Foto: Roman Grösser

Ein, zwei oder drei Euro. Diese Beträge sollen Hotels und Pensionen künftig pro Übernachtung eines Gastes an die Stadt zahlen. Möglichst bald wollen SPD und Grüne diese sogenannte Kulturabgabe erheben. Mit den Einnahmen soll unter anderem die Freie Kulturszene mitfinanziert werden. Doch was Kommunalpolitiker wie SPD-Partei- und Fraktionschef Hanno Benz als neue Einnahmequelle preisen, trifft auf Widerstand. CDU, FDP und Hoteliers sehen einen Standortnachteil. [mehr] [26 KB]




Dem Theater hilft kein Zaubertrick

Darmstädter Echo | 27. September 2010 | Von Charlotte Martin

Dem Theater hilft kein Zaubertrick
Mollerhaus: Sorgen um das finanzielle Überleben prägen die zweite Nacht der Freien Szene in Darmstadt

Sie stehen im Regen und spielen trotzdem. Der Auftritt des »Jungen Theaterlabors« unter Regie von Kai Schuber und Max Augenfeld im Nieselregen hat Symbolcharakter. Bei der zweiten Langen Nacht des Vereins Freie Szene beweist das Jugendtheater unverzagte Spielfreude.

Hunderte Besucher sind zur Nacht der Freien Szene gekommen. »Wir werden tot gekürzt« heißt es auf dem roten Banner vor dem illuminierten Mollerhaus, unter dem die Schauspieler dem drohenden Aus der Freien Szene Paroli bieten. Sorge um die Zukunft der 32 Gruppen und Einzelkünstler überschattet die Theaternacht, Planungsunsicherheit zermürbt. Nur 50 Prozent der Zuschüsse für 2010 werden jetzt ausgezahlt, weitere 30 Prozent sollen folgen, verspricht die Politik. »Die Existenz des Theaters Mollerhaus ist gefährdet, Gedanken, dass es nur noch als Probenzentrum dienen könnte, hängen im Raum«, sagt Rainer Bauer. [mehr] [28 KB]




 

Theater Mollerhaus sieht sich in der Existenz bedr

Darmstädter Echo | 23.09.10, Stefan Benz
Theater Moller Haus sieht sich in der Existenz bedroht

Szene mit Symbolkraft: Bei der ersten „Nacht der Freien Szene“ begrüßte das Duo Die Stromer, Birgit Nonn und Thomas Best, das Publikum vor dem Theater Mollerhaus noch guter Laune, aber schon mit einem Sparschwein. Im Spätsommer 2009 gab es noch Hoffnung, dass sich die Situation der Freien Szene verbessern würde. Nun gibt es am Freitag (24.) wieder eine „Nacht der Freien Szene“, doch mittlerweile sehen sich die Künstler, die auf ihrer Hausbühne pro Jahr 12.000 Besucher erreichen, in ihrer Existenz bedroht. [...]

Bislang sind von den ursprünglich angesetzten 236.000 Euro nur 50 Prozent zur Auszahlung vorgesehen. Die Bescheide liegen vor, das Geld sei aber noch immer nicht überwiesen, hieß es am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Theater Mollerhaus. »Die Gruppen können Verträge mit Schauspielern nicht mehr erfüllen«, sagte Kassenwart Björn Lehn von Theater Lakritz.
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Kommentar: Unter Illusionisten

Darmstädter Echo 23.September 2010 | Stefan Benz

Kommentar: Unter Illusionisten

Große Magier lassen das Häschen im Zylinder verschwinden und unter einem Tuch wieder heraushoppeln.
Sie zersägen die Jungfrau und lassen sie am Stück wieder auferstehen. Die Darmstädter Kulturpolitik hat derzeit den Charakter eines Zaubertricks, der nur zur Hälfte gelingt: Das Häschen ist verschwunden und die Jungfrau halbiert. Als Kulturdezernent gehört Oberbürgermeister Walter Hoffmann eben nicht zu den David Copperfields seiner Zunft.

Mit großem Simsalabim war der Freien Szene in den vergangenen Jahren vorgegaukelt worden, ihre Situation ließe sich mit Kommissionen und Jurys verbessern. Man konnte das schon damals für blanken Illusionismus halten. Welcher Politiker kann schon Geld herzaubern? Verschwinden lassen aber geht viel leichter. Dieser Huttrick immerhin ist gelungen: Die Freie Szene wartet darauf, dass nun wenigstens die Hälfte des eingeplanten Etats ausgezahlt wird.

Vielleicht sollten die Darmstädter Theatermacher mit halbem Geld auch nur noch die halbe Kunst machen. Einen Zweieinhalb-Akter im mittig zersägten Bühnenbild spielen, mit Schauspielern, die wahlweise oben oder unten ohne sind. Auch die Texte der Klassiker ließen sich sparsam tranchieren. Fragt sich nur, welche Hälfte dann noch gespielt wird: »Sein« oder »Nichtsein«.




Heftiger Streit über Finanzierung der freien Szene

Darmstädter Echo | 22. September 2010 | sb

Heftiger Streit über Finanzierung der freien Szene
DARMSTADT.

Die freie Theaterszene soll 2011 nicht weniger, sondern mehr Geld zur Verfügung haben. Und das, obwohl der Ansatz für die freiwilligen Leistungen im Haushalt des kommenden Jahres wohl nur mit 80 Prozent des Vorjahres angesetzt werden soll. Das zusätzliche Geld soll aus einer Kulturförderabgabe fließen, die vor der Verabschiedung stehe. Das erklärte der Darmstädter Oberbürgermeister Walter Hoffmann (SPD) am Dienstagnachmittag bei einer Pressekonferenz. Bei der anschließenden Kulturausschusssitzung sorgte die Nachricht nicht für ungeteilte Freude. Jürgen Barth von der Fraktion »Uffbasse« forderte in einer erregten Debatte sogar den Rücktritt des Oberbürgermeisters vom Amt des Kulturdezernenten. [mehr] [26 KB]




Gaukelei für freie Szene

Darmstädter Echo, 15. September 2010 | Von Stefan Benz
Gaukelei für freie Szene

Es war wohl doch nur eine Schauveranstaltung: Vor drei Jahren hat eine Arbeitsgruppe der Stadt vorgeschlagen, eine Jury einzurichten, um zu bewerten, welche Projekte der freien Theaterszene dauerhaft förderungswürdig sind und wie das Angebot zu entwickeln wäre. Das Votum der Jury war ebenso absehbar wie das Zerschellen der Vorschläge an der Realität: 150 000 Euro mehr für die freie Szene und langfristige Förderung für die profilierten Gruppen Theaterlabor, Transit und Die Stromer, die sich vor allem mit Stücken für Kinder und Jugendliche hervortun, standen auf dem Wunschzettel. [mehr] [12 KB]




Sparen am Jugendtheater

Darmstädter Echo,
15. September 2010 | sb
Sparen am Jugendtheater

Kulturpolitik: Darmstädter Grüne sehen freie Szene vor dem Aus - Hoffmann: »Panikmache«
DARMSTADT.

Die Darmstädter Grünen warnen mit Blick auf kommunale Sparmaßnahmen in einer Presseerklärung: Die freie Kulturszene in der Stadt »steht nunmehr vor dem Aus«. Und im Theater Mollerhaus, dem Forum der freien Szene, wo vor allem das Jugendtheater stark von den Kürzungen betroffen ist, berät man zurzeit über Protestformen bei der»Nacht der freien Szene« am 24. September. Für Oberbürgermeister Walter Hoffmann (SPD) ist das »Panikmache und Vorwahlkampf«, er könne aber »die Enttäuschung in der Kulturszene verstehen«. [mehr] [13 KB]




Freie Theaterszene: Grüne warnen vor dem Aus

Darmstädter Echo, 14. September 2010 | sb
Freie Theaterszene: Grüne warnen vor dem Aus

Kulturpolitik: Oberbürgermeister Walter Hoffmann wiegelt ab: »Panikmache«
DARMSTADT.

Die Darmstädter Grünen warnen mit Blick auf kommunale Sparmaßnahmen in einer Presseerklärung: Die freie Kulturszene in der Stadt »steht nunmehr vor dem Aus«. Und im Theater Mollerhaus, dem Forum der freien Szene, wo vor allem das Jugendtheater stark von den Kürzungen betroffen ist, berät man zurzeit über Protestformen bei der»Nacht der freien Szene« am 24. September. Für Oberbürgermeister Walter Hoffmann (SPD) ist das »Panikmache und Vorwahlkampf«, er könne aber »die Enttäuschung in der Kulturszene verstehen«.

Online auf echo-online.de




Freie Szene

Darmstädter Echo 02. Juni 2010  |  sb
Keine Kürzungen in der freien Szene
Die freie Darmstädter Theaterszene kann aufatmen. Im erst jetzt verabschiedeten kommunalen Haushalt 2010 ist die Arbeit der freien Künstler und Gruppen nicht von den zwanzigprozentigen Kürzungen betroffen, die an anderen Stellen greifen sollen.
Die kommunale Unterstützung für 2010 folgt dem Ansatz von 2009: 236 810 Euro. Die städtische Pressesprecherin Sigrid Dreiseitel macht auf ECHO-Anfrage jedoch die Einschränkung, dass der Haushalt noch beim Regierungspräsidium (RP) zur Beratung vorliege. [mehr] [26 KB]

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Darmstädter Echo, 13.03.2010
Freie Szene kämpft ums Überleben
Seit Monaten schon müssen Darmstadts freie Kulturschaffende ohne die Mittel auskommen, die sie von der Stadt jährlich als freiwillige Leistungen beziehen. Wegen der Haushaltssperre dürfen die rund 230.000 Euro derzeit nicht ausgezahlt werden. Dann können die Gruppen derzeit aber auch nichts aufführen, und Planungssicherheit gibt es auch nicht. [mehr] [26 KB]
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Darmstädter Echo, Do 11.12.2009
DARMSTADT.
Grüne fordern Umverteilung
Weil die freie Theaterszene in Darmstadt mehr Geld braucht, ,,muss endlich über eine komplette Umverteilung im Kulturhaushalt diskutiert werden". Das fordern Bündnis 90/Die Grünen in einer Mitteilung, in der die Forderung nach einer Erhöhung der Zuschüsse unterstützt wird.
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Darmstädter Echo, Do 11.12.2009
Ärger um die Krümel
In Darmstadt ist der Kuchen der Kulturetat der freien Szene. Schüttet man alles in einen Topf, sind es rund 300 000 Euro. Um das Geld gerecht und gut zu verteilen, hat die Stadt eine Jury bestellt, die viele Förderanträge gelesen, Stücke angeschaut und nun dem Kulturausschuss einen dreiseitigen ,,Zwischenbericht" abgeliefert hat - am Mittwoch wurde das Papier öffentlich diskutiert, wir haben berichtet.
VON STEFAN BENZ
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Darmstädter Echo, Do 10.12.2009
Eine Frage der Fantasie
Kulturpolitik: Neue Förderregeln lindern die Geldnot nicht: Die freie Theaterszene debattiert mit dem Darmstädter Kulturausschuss
VON JOHANNES BRECKNER [mehr]
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Darmstädter Echo Do, 03.12.2009
Vorschläge des Kulturausschusses sorgen für Unruhe in freier Szene
Freie Szene: Nachdem Details gestreut wurden, will Darmstädter Kulturausschuss Förder-Papier nun öffentlich diskutieren
DARMSTADT. [mehr]
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Darmstädter Echo Sa, 14.11.2009
Streit um die Leuchttürme
VON BEG
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Frankfurter Rundschau, Mi, 25.03.2009
Freie Kulturszene
Qualitätsprüfung bei den freien Theatern
VON ASTRID LUDWIG

Martin Apelt hat keinen leichten Job. Der Schauspieldirektor des Staatstheaters Darmstadt sitzt in der neuen Jury, die auswählen soll, welche Konzepte und Projekte der freien Kulturszene künftig von der Stadt unterstützt werden. Ein Spagat zwischen Subjektivität, der Suche nach Konsens mit den übrigen Jury-Kollegen und einer gerechten Verteilung nicht gerade üppiger Mittel. "Das bedeutet viel Arbeit und Verantwortung", weiß Apelt.

Nach jahrelanger Diskussion um Höhe und Art der Förderung der freien Theater- und Kulturszene hat die Stadt neue Richtlinien erlassen, die seit Januar gelten. Ende vergangener Woche hat eine Jury ihre Arbeit aufgenommen. Die Evaluation, die Qualitätsprüfung der freien Szene hat begonnen. [mehr]




 




Theater Moller Haus

Darmstädter Echo - 19.08.08
Bunter Protest im Parlament

Freie Szene nutzt Etatdebatte, um Sorge um Streichung freiwilliger Leistungen auszudrücken
DEMONSTRANTEN IM PARLAMENT: Aus Angst um Streichung kommunaler Fördermittel für Kultur und Soziales zugunsten von Großprojekten haben am Dienstag Vertreter der Freien Szene bei der Stadtverordnetenversammlung im Darmstadtium protestiert.

Gerade hatte Bürgermeister und Kämmerer Wolfgang Glenz (SPD) am Dienstag bei der Stadtverordnetensitzung im Darmstadtium zu einer Rede über die Darmstädter Finanzen angesetzt, betraten immer mehr Menschen, zum Teil bunt kostümiert und vermummt, den großen Saal und bevölkerten die Zuschauerbänke. Auf Transparenten und mit Schildern drückten sie aus, worum es ihnen ging: Die Mitglieder und Angehörigen der kulturellen und freien Szene wie Oetinger Villa,Theater Mollerhaus, Hoffarttheater und Förderkreise für private Kinderbetreuungsinitiativen fürchten, dass die Stadt sogenannte freie Leistungen kürzt oder streicht, um so den Haushalt zu entlasten. [mehr] [46 KB]

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Darmstädter Echo - 12.11.05
Schaum im frischen Wind
Diskussion: Der Darmstädter Oberbürgermeister Walter Hoffmann kündigt eine Überprüfung der Kulturausgaben an und verlangt Mut zu unangenehmen Entscheidungen

DARMSTADT. Wenn es um Kultur geht, reden alle vom Sparen. Walter Hoffmann nicht. „Wir haben genügend Geld in der Stadt für Kultur“, sagte der Darmstädter Oberbürgermeister und Kulturdezernent am Freitag im Mollerhaus. Aber er sieht Einrichtungen, bei denen geprüft werden müsse, ob sie ihre Mittel sinnvoll einsetzten. „Wenn man das ernsthaft macht und daraus die Konsequenzen zieht, hätte man plötzlich sehr, sehr viel Geld zur Verfügung“, sagte Hoffmann kämpferisch und forderte „ehrliche, selbstkritische Diskussionen“ der Kulturmacher. Ohne konkret zu werden, sprach er von „unangenehmen Entscheidungen“, die Mut erforderten. Nur das Staatstheater nahm er ausdrücklich aus. Alle anderen Einrichtungen, die im Kulturetat der Stadt Darmstadt auftauchen, dürften sich nun Gedanken darüber machen, wen Hoffmann gemeint haben mag. [mehr]
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Darmstädter Echo, 24.09.05
Neue Ära im Mollerhaus
Freie Szene: Öffentlichkeitsarbeit und Organisation werden durch zwei neue Mitarbeiterinnen professionalisiert – Kinder- und Jugendprogramm soll ausgebaut werden

DARMSTADT. Das Theater Mollerhaus hat seit 1. August dieses Jahres zwei Mitarbeiterinnen für Organisation und Öffentlichkeitsarbeit. Dies teilte am Freitag Thomas Best mit, der Vorsitzende des Vereins Freie Szene Darmstadt, der das Theater betreibt. Bisher waren Büroarbeiten und Organisation ehrenamtlich oder auf Stundenbasis erledigt worden. Nun habe eine „neue Ära“ begonnen, sagte Best. „Es war ein langjähriger, schwieriger Prozess der Professionalisierung.“ [mehr]

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Mehr Vorstellungen im neuen Programm

Theater Moller Haus stellt neuen Spielplan vor - OB Benz sichert Zuschüsse für
freie Kulturarbeit zu. [mehr]

Artikel des Onlinejournals dafacto vom 1. September 2004

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"Schieben bis es passt"

Der Verein Freie Szene Darmstadt sorgt seit fünf Jahren für ein gut ausge-
lastetes Theater Moller Haus. Interview mit dem 1. Vorsitzenden Thomas
Best vom Kindertheater "die stromer" [mehr]

Artikel des Onlinejournals dafacto vom 11. März 2004

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Qualitätsprüfung bei den freien Theatern

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