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PRESSE 2006 |
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2006
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Blick auf die Gräten Das Theaterlabor Darmstadt mit einer "Kabale und Liebe"-Skizze VON FRANK SCHUSTER
Mal angenommen, man bekäme einen saftigen Fisch auf einem mit allerlei schmackhaft aussehenden Beilagen drapierten Teller serviert. Und das gar nicht so beeindruckte Gegenüber sagte: "Alles nur, um uns davon abzulenken, dass da haufenweise Gräten drin sind."
Theater ist Illusion. Es gaukelt uns was vor. Ein Aufeinandertreffen von Menschen, das da und dort, zu dieser und jener Zeit geschehen soll, aber eigentlich direkt vor unseren Augen auf einer nur wenige Quadratmeter großen Bühne passiert. Die Inszenierung von Kabale und Liebe durch das Theaterlabor Darmstadt (Regie: Max Augenfeld) im Theater Mollerhaus tranchiert gewissermaßen den saftigen Theaterfisch, den uns Schiller aufgetischt hat. Anstatt die Illusion eines intakten Fisches zu geben, zerlegen sie ihn und zeigen gleich seine Gräten. [mehr]
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Der mit dem Koffer spielt Nummernrevue: Rainer Bauer präsentiert sein aktuelles Soloprogramm im Theater Moller Haus
DARMSTADT. Ein selbstgefälliges Lächeln, ein routiniertes Nicken, dem Publikum dynamisch entgegengestreckte Arme auf dem Weg ins Scheinwerferlicht: Solch übertrieben ausdrucksstarke Mimik und Gestik gehören zum Standardrepertoire des Entertainers. [mehr]
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Noch ’nen Pokal Theater-Cup: Das Ensemble von Lakritz beweist Facettenreichtum und gewinnt im Theater Mollerhaus in Darmstadt
DARMSTADT. Michael Bibo hat alle Hände voll zu tun. Zwar steht er nicht im Zentrum des Geschehens auf der Bühne, doch ohne ihn wäre das Ganze weit weniger effektvoll. Sensibel streut er Töne und Melodien ein, die sowohl das Publikum als auch die Darsteller in Stimmung versetzen. Den Blick konzentriert auf das Schauspiel, entlockt er seinem E-Piano und Laptop die passenden Klänge zwischen Spieluhr und Spinett, spielt Tuschs und Schüsse ein oder stimmt einen Reggae an, zu dem auch der Schiedsrichter sich locker machen kann. [mehr]
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