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DU SIEHST GESPENSTER, VORANKÜNDIGUNG |
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Ein Punk als Engel
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Ausblick: Darmstädter Theaterlabor zeigt ab Mittwoch das Stück „Du siehst Gespenster“
DARMSTADT. Der Tod ist eines der letzten Tabus der heutigen Gesellschaft. Übers Sterben redet man nicht. Jörg Menke-Peitzmeyer sieht das anders. Der Theaterautor hat das Thema in einem Stück aufgegriffen. Die freie Gruppe Theaterlabor zeigt „Du siehst Gespenster“ nun ab Mittwoch (30.) im Darmstädter Theater Mollerhaus.
Lena, 15 Jahre alt, hat Krebs. Sie wird sterben, und das weiß sie auch. Seit vier Monaten liegt sie auf der Krebsstation, als plötzlich Angie erscheint. Sie ist ein Engel, auch wenn sie nicht so aussieht, wie man sich solch ein Wesen gemeinhin vorstellt. Aber die Erscheinung in Gestalt eines Punks wird schnell Lenas Gesprächspartner. Bald darauf gibt es hitzige Diskussionen über die Religion, das Leben und den Tod. Die dritte Figur in diesem mutigen Jugendstück ist der attraktive Pfleger Micha, der es schafft, Lena immer wieder zu beruhigen, bis er sie eines Tages nach ihrem „Bewerbungsgespräch“ mit Gott auf dem Boden ihres Zimmers liegend findet.
Das Trio wird von Stefanie Otten (Lena), Nadja Soukup (Angie) und Johannes Christopher Maier (Micha) verkörpert; Regie führt Max Augenfeld. Dem Autor gelingt es mit seinem sarkastischen Witz und pfiffigen Pointe, den Tod zu packen. Die Aufführung ist für Zuschauer ab 12 Jahren gedacht. Eine zweite Inszenierung des Theaterlabors, die den Tod als Thema hat, ist „Sterben üben – ein Stück Leben“ ( Premiere am 25. November in den Kammerspielen des Staatstheaters). Diese Produktion richtet sich eher an ältere Zuschauer. len 26.9.2009
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Du siehst Gespenster - Premiere | Bunte Vielfalt erwünscht
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Druckbares
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