UNGEHEUER? Erforschung des Ungeheuren anstatt eines Gesprächs über Bäume

Am  09.02. 20 Uhr wird eine Gebärdendolmetscherin die Aufführung übersetzen!

„Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist“, schrieb Bertolt Brecht im Jahre 1939. Als wir unserem neuen inklusiven Theaterprojekt diesen Namen gaben, ahnten wir noch nicht wie „ungeheuer" gut er in unsere inzwischen mehr und mehr „ungeheuren" Zeiten passen sollte. So sind wir auf die Reise gegangen ins „Ungeheuerland".

Wir erforschten diesen Begriff aus den unterschiedlichsten Perspektiven: Fast jeder in unserem Ensemble hat eine ganz andere Vorstellung vom „Ungeheuer", manch einer vermutete das „Ungeheuer“ gar in sich selbst. Das war ziemlich überraschend und manchmal auch lustig. Um uns herum bemächtigen sich immer  mehr „ungeheuerliche“ Menschen der Macht über unsere scheinbar vernünftige Welt. Das war die „ungeheure“ Gemengelage, aus der dieses Stück Theater entstand.

Gemeinsam wollen wir ein theatrales Statement für Vielfalt in jeglicher Form abgeben in einer ungeheuren Zeit, in der diese Vielfalt vielen Menschen Angst zu machen scheint.

SchauspielerInnen: Max Ackfeld, Jürgen Dreesenkamp, Kai Friedrichsen, Norma Gonzalez, Christel Heckwolf, Rainer Heckwolf, Martina Karch,Johannes C.Maier, Anna Preuß, Dennis Scharkopf, Heidi Seidl, Nadja Soukup , Justus Schultz

Inszenierung: Max Augenfeld   Dramaturgie: Max Augenfeld, Nadja Soukup  

Ausstattung: Martina Zirngast   Musik: Anka Hirsch   Choreographie: Yungeon Kim   Medien: Angelina Dalinger   Technik: Frederik Freber   Fundraising: Nadja Soukup   Fotos: Olga Dikow   Produktionsleitung (Lebenshilfe): Christine Ortwein, Judith Zipf   Produktionsleitung (Theaterlabor INC.): Nadja Soukup   Inklusionsassistenz: Fabienne Gotta   Regieassistenz: Christopher Daniels   Assistenz: Dennis Scharkopf, Thorsten Roth                 

 

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